Wieder einmal viel zu früh für einen Urlaub sind wir gegen 5:45 zur letzten Safari aufgebrochen. Leider gab es einen Wechsel im Team, DC unser erster Fahrer wurde für eine Gruppe neuer Touristen eingesetzt udn wir bekamen einen unmotivierten Fahrer, dessen Name es sich nicht zu merken lohnte. Leider war uns auch kein Glück mit Tiersichtungen beschert. Neben einigen Hirschen udn Pfauen haben wir zumindest aber Wildschweine gesehen. Zu userem Ärger ist unser Fahrer aber an vielen Tieren und den schönsten Motiven einfach vorgefahren. Anscheinend waren nur Tiger interessant genug für ihn (wir vermissten DC). Die langweilige Fahrt animierte Felixine und Silke nur zu einem ausgedehnten Schläfchen, wobei darauf geachtet werden musste, dass der Wagen nicht unfreiwillig verlassen wurde (keine Türen oder Gurte im Jeep). Tigertechnisch war unsere Fahrt sehr erfolglos. Schlimmer noch, wir mussten uns Geschichten anhören und Fotos einer sehr erfolgreichen Sichtung von insgesamt 3 Tigern (2 an einer Stelle mit Laufen, Brüllen etc.) von diesem Tag ansehen. Fahrer sder Truppe war "unser" DC. Grrrrrrrrr. Zu allem Überfluss stellte sich im Anschluss im Hotel heraus, dass bei der Buchung über MyTrip - again - was danebengelaufen ist. Anscheinend wurde von Mytrip "nur" der Preis für Nationals verlangt und nicht für Foreigner, schlappe 15000 Rupien unterschied, immerhin etwas über 200 Euro! Zunächst wollte das Hotel, das Problem auf uns abwälzen, nachdem wir aber zum Glück die Bestätigungsemail vom MyTrip hatten und wir da als Foreigner drinnen standen mit dem reduzierten Preis, durfte Andreas gemeinsam mit dem Hotelleiter beim Chef von MyTrip anrufen um die Sache zu klären. Letztendlich hat MyTrip zugesagt den Fehlbetrag ans Hotel zu überweisen und wir waren aus dem Schneider. Nach dem Luxusresort wollten wir wieder Indien pur und sind deswegen - auch mangels Alternativen - mit dem Bus nach Jabalpur aufgebrochen. Zum Glück sind wir an der ersten Haltestelle eingestiegen und konnten für die 6 Stunden Fahrt Sitzplätze ergattern. Bereits an der 2. Haltestelle (ca. 5 Minuten später) war der Bus zum bersten voll, dagegen ist ein Aachener Bus zur Rushhour quasi leer. Silke hatte zwischen zeitlich eine alte Frau auf dem Schoß und wer am Gang saß Ärsche im Gesicht. Die Hupe war natürlich mal wieder auf Dauerbetrieb, dieses mal allerdings leider mit Verstärker sodass wir quasi taub in Jabalpur angekommen sind. Nach kurzer Suche haben wir auch eine mäßige, dafür mückenreiche, Unterkunft gefunden. Vor dem Zubett gehen sind wir noch schnell gegenüber in Restaurant mit kitschiger europäischer Instrumentallmusik (z.B. Titanik), das Essen war dafür mal wieder sehr gut, die Bedienung um es mild auszudrücken etwas überfordert mit uns.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen