Donnerstag, 17. Februar 2011

Delhi Di. Mi.

Delhi Di-Mi
Dienstag und Mittwoch sind quasi zur freien Verfügung in Delhi. In zwei Gruppen zieht es uns zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Leider ist das Wetter Dienstags nicht gut, so dass wir doch teilweise recht nass werden.

Wir sehen (nicht alle alles):

Das Red Fort, ein 100 acre grosses Gelände umringt von einer 2,5 km langen roten Mauer. Darin die herrlichsten Paläste aus der Moghul Zeit (1650). Leider teilweise in erbärmlichen Zustand. Wenn die da bald nicht mit Denkmalpflege anfangen, haben Sie in 50 Jahren nix mehr zum zeigen.

Mughal Gardens: die Gärten hinter dem Presidents House, und nur in einem Monat im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich. Schön angelegte, wunderbar ruhige Enklave in dieser lauten Stadt. Besonders Luna und Magnus sind mal wieder die Attraktion für alle anwesenden Schulklassen.

Einen Markt, auf dem in Bereichen Kunstwerke, Schmuckstücke, Textilien etc. Aus allen Regionen Indiens angeboten werden.

Das National Museum mit detailierten Ausführungen zur Indischen Kultur. Religion und Geschichte. (außerdem trocken)

Der Lakshardam Temple: ein riesiger Tempelneubau (2005 fertiggestellt) auf weitläufigem Gelände mit Teichen, Gärten, Arkadengängen drumrum, Prunk, Protz, Marmor, Edelstein, Gold und mehr. Leider mussten wir am Eingang alles außer und abgeben, sonst wäre das wohl eine Fotoorgie geworden. Das Witzigste (oder Schlimmste) war die Exhibition. Eine Riesenportion Pathos, Wunder, Heiligkeit und Gutmenschentum alles aufgemacht am Leben und den Wundertaten des Begründers und Oberyogis dieser Sekte. Präsentiert in Film (Imax Format), bewegte Plastilinfiguren- Szenen der Wunder in Lebensgröße usw. Fazit: Der Vatikan muss definitiv über einen Jesus Christus Image Film nachdenken.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen